Wachdienst


Einer der wichtigsten Aufgaben in der DLRG ist der Wasserrettungsdienst. Gerade im Sommer sorgen Visbeker-Rettungsschwimmer Jahr für Jahr in der Region für Sicherheit am und im Wasser. Hauptsächlich verrichten wir unseren Dienst am Heidesee in Holdorf oder an der Thülsfelder Talsperre.

Frei nach dem Motto: *Freie Zeit in Sicherheit* lautet die Zielsetzung Badeunfälle bereits durch weitsichtiges Handeln schon im Vorfeld zu vermeiden. Für diese Aufgabe stellen sich gut ausgebildete und erfahrene Rettungsschwimmer ehrenamtlich und freiwillig in jedem Sommer zur Verfügung.

Oftmals sind Selbstüberschätzung und Vernachlässigung der Aufsichtspflicht, gerade gegenüber kleinen Badegästen, die Risikofaktoren für einen Badeunfall.

In den häufigsten Fällen aber, werden die Wachgänger zur Erstversorgung von Schnitt- und Schürfwunden, Insektenstichen, Kreislaufschwäche u. ä. in Anspruch genommen.

Eine Standartwachcrew setzt sich immer aus mindestens einem Wachleiter und vier Wachgängern zusammen. Diese wird bedarfsorientiert durch einen Bootsführer, Bootsgasten oder weiteren Wachgängern ergänzt. Unser Dienst beginnt meistens morgens um 10.00 Uhr und endet gegen 18.00 Uhr. Je nach Wetterlage kann das aber auch schon mal 20.00 Uhr werden. Ob die Wachstation besetzt ist, erkennt man immer an der gehissten DLRG- Fahne.

In der Ortsgruppe Visbek sind derzeit 5 Wachleiter und ca. 20 Wachgänger aktiv.

Vorrausetzung für die Teilnahme am Wachdienst ist das Rettungsschwimmabzeichen Bronze und ein Mindestalter von 14 Jahre.

Um alle Aufgaben ausführen zu können, ist die Wachstation mit allerlei Hilfsmitteln ausgestattet. So helfen uns Rettungsleinen, Rettungsbojen, Gurtretter, Flossen, ein Motorboot um Menschen zu bergen. Eine Sprechfunkanlage, eine umfangreiche Erste-Hilfe Ausrüstung, und ein Einsatzfahrzeug gehöret natürlich auch dazu.

Zum Wasserrettungsdienst gehören auch Rettungstaucher, die in den Einsatzschwerpunkten der einzelnen Landkreise zusammengefasst sind. Allerdings ist hier zur Zeit kein Visbeker aktiv.